Filtrationsverfahren

In der Milchwirtschaft werden vier verschiedene Membranfiltrationsverfahren eingesetzt: Mikrofiltration (MF), Ultrafiltration (UF), Nanofiltration (NF) und Umkehrosmose (Reversosmose, RO). Die Abbildung zeigt, welche Milch- und Molkebestandteile mithilfe der einzelnen Verfahren in Abhängigkeit von der Dichtigkeit der Membran aufkonzentriert werden können.

Umkehrosmose (Reversosmose, RO)

Beim RO-Verfahren wird die dichteste Membran verwendet, die bei der Trennung von Flüssigkeiten möglich ist. Dabei werden sämtliche Feststoffe aufkonzentriert und nur Wasser kann die Membran passieren. Alle gelösten Stoffe und Schwebstoffe werden zurückgehalten.

Nanofiltration (NF)

Bei der NF wird eine Reihe von Mineralien von einer Flüssigkeit getrennt, indem nur die Trägerflüssigkeit und bestimmte einwertige Ionen die Membran passieren können.

Ultrafiltration (UF)

Bei der Ultrafiltration (UF) trennt die Membran das zugeführte Produkt (z. B. Magermilch) in zwei Ströme, indem Wasser, gelöste Salze, Laktose und Säuren die Membran in jede Richtung passieren können, während Proteine und Fett zurückgehalten (und dadurch aufkonzentriert) werden.

Mikrofiltration (MF)

Bei der Mikrofiltration kommt der offenste Membrantyp zum Einsatz, der zur Abtrennung von Bakterien, Sporen und Fettkügelchen von dem Produktstrom und zur Fraktionierung von Magermilch verwendet wird. ​

Darstellung des Filtrationsverfahrens

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